Allgemein, Blog, Foto 16. August 2014 0

Fotoshooting mit Johanna plus anschließendem GIF

Bereits im August hatte ich ein spontanes Fotoshooting mit Johanna und Freddy in meiner Heimat am Fuße der schönen schwäbischen Alb oder genauer gesagt auf der Sulzburg. Abgesehen von dem super Shooting mit den beiden, habe ich klamottentechnisch bisher noch kein besser ausgestattetes Model getroffen. Kleider, Schuhe, Oberteile, Hose… Soviel um eine ganze Woche Fotos zu machen und kein Outfit würde zweimal auftauchen.

Normalerweise würde ich jetzt voller Stolz einige Bilder präsentieren, allerdings liegen diese bisher größtenteils unbearbeitet auf meiner Festplatte. Nun kommt das große ABER 😉 Um nicht ganz untätig herumzusitzen, habe ich mich an etwas Neuem ausprobiert. Animierte Fotos.

Jeder kennt wohl die bunten, schrillen, animierten Websiten von vor 2000. Diese Animationen erleben in letzter Zeit einen enormen Boom und hauchen Fotos Leben ein. Heute natürlich deutlich aufwendiger hergestellt und besser aufgelöst, lässt sich so Bewegung in ‚Stills‘ bringen, aber seht selbst:

Was sagt ihr dazu? – Unnötig oder Spitze? 🙂

Fotoshooting mit Johanna

 

Fotoshooting mit Johanna – Die Bilder

 

Wie entstehen solche bewegten Bilder?

Es gibt, wie immer, mehrere Wege, um ans Ziel zu kommen und bei Johanna bin ich sehr simpel vorgegangen. Ich habe sie positioniert, Freddy den Reflektor in die Hand gedrückt und ihm gesagt, dass er auf mein Stichwort Wind erzeugen soll. Dann habe ich auf Dauerfeuer gestellt und so viele Bilder von Johanna gemacht, wie meine Kamera hergab. Das Ganze natürlich mit so wenig Bewegung von ihr als auch von mir bzw. der Kamera.

Anschließend wurden die einzelnen Bilder in Lightroom entwickelt und an Photoshop weitergegeben. Dort wird jedes Bild in eine eigene Ebene verfrachtet und alles was sich bewegen soll per Maske sichtbar gemacht. Schlussendlich hatte ich im Prinzip eine Ebene mit dem Körper und dem Hintergrund und die anderen Ebenen beinhalteten nur die „beweglichen“ Teile also die Haare und das Oberteil.

Nachdem alles maskiert war, wurden die Bilder exportiert und in Final Cut Pro X eingefügt, sodass ich ein Video mit ca. 15 Einzelbildern hatte. Von dort nur noch als GIF-Datei exportieren und das Ergebnis habt ihr ja bereits gesehen 😉

Mitja

About the author

Mitja: Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren mit Film. Nicht nur die Kameraarbeit selbst, sondern auch der Videoschnitt sind die größten Arbeitsgebiete. Ganz allgemein interessiere ich mich für alles was mit Technik zu tun hat.

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