Hochzeit im Schwarzwald

Im Herbst hatte ich eine Hochzeit im Schwarzwald mit Rita & Markus. Es stand eine fotografische Begleitung einer Hochzeitsfeier mit Brautpaarshooting an. Fürür mich ist es immer wieder aufregend diesen besonderen Tag mit meiner Kamera zu begleiten, da es einfach nicht meine Hauptarbeit darstellt, ich es aber mit aller Liebe mache.

Und wenn die Anfrage auch noch einen „umständlichen“ Weg nimmt, um bei mir zu landen, dann freut mich das natürlich umso mehr. Rita, die Braut, hat nämlich eines meiner Bilder von der Burg Teck im Internet entdeckt und fand es ausgesprochen ansprechend, hat etwas recherchiert und ist schließlich bei mir auf der Website gelandet. Da hat sie gesehen, dass ich auch Hochzeiten fotografiere und hat mir direkt eine Mail geschrieben 🙂

 

Wenn das Wetter nicht so will

So kam es dann, dass ich mich dann am 9. September mitten im Schwarzwald wieder gefunden habe. Der Tag fing mit gutem Wetter an und die Hoffnung war da, dass sich der Regen bis abends auch versteckt hält. Deshalb fingen wir auch direkt mit dem Brautpaarshooting an, um keine Zeit zu verschwenden.

Regenwetter

 

Kinder beim Shooting

Nach einigen Gehminuten waren wir im angrenzenden Waldstück und schossen sowohl Paarbilder, als auch Motive mit dem Sohn. Da zeigte sich mal wieder, dass ein Fotoshooting nicht jeder so spannend findet. Aber wem kann man es verübeln, wenn man ständig still stehen muss und sein schönstes Lächeln zeigen soll? Die Devise lautet bei Fotos mit Kindern eindeutig: Geduld haben, nicht verzagen und den inneren Animateur herausholen. Immer wieder beschäftigen und dann passt es auch am Ende. Bei meinen bisherigen Shootings waren bisher keine Kinder anwesend, daher war das für mich definitiv eine kleine Herausforderung, aber ich denke, wir haben sie zusammen gut gemeistert.

 

Anschließend ging es zurück ins Hotel, in dem sich alle Gäste zusammengefunden und die ersten Zimmer bezogen wurden. Bevor es zur eigentlich Feierlocation ging, eine etwas höhergelegene Berghütte, wurden natürlich noch die obligatorischen Fotos mit Eltern und Trauzeugen geschossen.

Geplant war jetzt eigentlich eine kleine Wanderung auf den Berg. Das Wetter zeigte sich allerdings von seiner schlechtesten Seite und der Regen prasselte nur so herunter, sodass der hoteleigene Shuttleservice die Gäste und das Brautpaar zur Hütte fuhr.

 

Rustikal modernes Berghütten-Feeling

Die Berghütte Lauterbad ist eine wunderbar, rustikal gemütliche Location, in der ca. 120 Gäste Platz finden. Für Kinder gibt es rund um die Hütte genügend Möglichkeiten sich auszutoben. Sei es der Aussichtsplatz direkt vor der Hütte, um ins Tal zu schauen oder der anliegende Wald, um auf Erkundungstour zu gehen. Die Hütte selbst ist normalerweise ein normales Restaurant und auch so aufgebaut, das heißt, der Platz innen ist doch ein wenig beschränkt. Eine kleine Tanzfläche ist aber vorhanden.

 

Der technische Aspekt

Aus technischer Sicht habe ich die Hochzeit mit zwei Kameras fotografiert. Erstens, weil ich aus Sicherheitsgründen immer zwei Kameras dabei habe und zweitens, weil hier zum ersten Mal die neue Panasonic GH5 als reine Fotokamera zum Einsatz kam. Alles testen und probieren gibt einem nicht die schlussendliche Sicherheit, ob eine Kamera für den geplanten Einsatzzweck geeignet ist. Man muss es ausprobieren und dabei kann man auch zu dem Schluss kommen, dass es nicht funktioniert. Deshalb war neben der GH5 auch noch die Canon 5D Mark III im Einsatz. Neben dem Canon 16-35mm f2.8 II kamen auch das manuelle 85mm f1.4 und für die Panasonic das 12-35mm f2.8 II zum Einsatz.

 

Mein letztes Bild des Abends

Bevor der super Tag zu Ende geht und ich mich vom Brautpaar verabschiede gibt es immer noch ein schnelles Selfie an der Location. Bitteschön 🙂

Selfie - Mitja